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Weiche Zeiten
Teamfähigkeit und Sozialkompetenz sind gefragte Manager-Eigenschaften.
Alles Humbug, meinen die einen: die Mitarbeiter sollen arbeiten
und keine Händchen halten. Andere wiederum glauben, dass hier
gewaltige Team-Potenziale verborgen liegen. Was bringen "soft
skills" wirklich? Und wie kann man sie professionell und effizient
einsetzen?
"Wenn Sie heute Manager fragen, ob Klima, Wir-Gefühl oder
Teamfähigkeit wichtig für den Erfolg sind, wird Ihnen
das jeder bestätigen. Wenn Sie dieselben Manager fragen, was
sie gezielt dafür tun, kommen sie in Verlegenheit", so
Robert Bartscher, Geschäftsführer des Teamentwicklers
Human Tools, "meistens nennen sie Feiern und Betriebsausflüge".
Dass diese Maßnahmen am Thema vorbei gingen und höchstens
einen Strohfeuer-Effekt hätten, sei oft sogar den Managern
klar. Warum leisten sich Profis also diese Schwäche?
"Die meisten Führungskräfte fühlen sich bei
der Vermittlung von soft skills unsicher. In ihrer Ausbildung haben
sie selten gelernt, wie man erfolgreich kommuniziert, Mitarbeiter
motiviert, Vertrauen schafft oder Talente erkennt und fördert
- geschweige denn, dass man Gruppen damit strategisch zu Hochleistungsteams
entwickeln kann." Einigen fehle auch der Mut, für weiche
Faktoren einzustehen. "In vielen Unternehmen stehen Sie damit
schnell in der Softie-Ecke", weiß Bartscher. Entsprechende
Fortbildungen würden nur zögerlich belegt - manchmal zu
Recht: "Viele Manager wissen nicht, woran sie geraten. Wenn
Sie sich auf einem Seminar plötzlich alle ganz lieb haben sollen,
dann ist das eher peinlich." Die Herausforderung liege darin,
den Managern echte "weiche" Werkzeuge in die Hand zu geben,
die sie im Berufsalltag einsetzen könnten. "Systematische
Analysen, Zielvereinbarungen und Erfolgskontrollen gibt es auch
im soft skills Bereich. Am wichtigsten aber ist die Praxistauglichkeit
der Werkzeuge."
Was man mit soft skills erreichen kann, das zeigt sich etwa in
Fußballteams. "Da kaufen Vereine die besten und teuersten
Spieler ein und werden dann von einer Truppe aus Nobodies überrundet.
Da stellt sich jeder die Frage, wie die das machen." Laut Bartscher
sind solche Spitzenteams zwar oft Zufall - man könne sie aber
gezielt entwickeln: "Gute Fußballer allein reichen dazu
nicht aus. Entscheidend ist die Persönlichkeit jedes Einzelnen.
Die müssen wir besser erkennen und verstehen." Bartscher
setzt dafür weltweit anerkannte Analyse-Werkzeuge ein. Von
konformistischen Teamgedanken hält der ehemalige Manager nicht
viel. Der Wunsch "Wir sind alle gleich" sei praxisfremd.
"Ein Team aus Spezialisten bringt wesentlich mehr Leistung
als ein Team aus Alleskönnern. Zehnkämpfer können
zwar alles, aber nichts richtig. Hätten sie einen Spezialisten
für jede Disziplin, wäre das Ergebnis um Klassen besser.
Das ist ein wichtiges Erfolgsrezept von Spitzenteams." Fachliche
Qualitäten seien dabei nur die halbe Miete. "Die dringlichsten
Probleme von Teams liegen allesamt im weichen Bereich, etwa unterschiedliche
Denkweisen oder unklare Rollenverteilungen. Und die werden ausschließlich
von der Persönlichkeit geprägt. Also zeigen wir auf, welche
Spezialisten es im Bereich Persönlichkeit gibt und wie wir
sie im Team erfolgreich einsetzen."
Laut Bartscher reicht es aber nicht aus, optimal passende Persönlichkeiten
in eine Gruppe zu stecken. Schließlich müssten sie auch
zusammen arbeiten. "Die Bindungskräfte sind nach der Persönlichkeit
der zweite Schlüssel für Spitzenteams. Wir machen diese
Kräfte per Analyse sichtbar, bei uns heißt das TeamCheck.
Manche Teams haben Kommunikationsprobleme, andere Schwierigkeiten
mit der Führung. Das erfordert völlig unterschiedliche
Maßnahmen." Mit Händchenhalten im Seminar habe das
nichts mehr zu tun.
Die erkannten Probleme müssen laut Bartscher auch ganz anders
trainiert werden: "Klassische Seminarformen sind dafür
denkbar ungeeignet, damit können Sie Fachwissen pauken. Wenn
es aber um Einfühlungsvermögen, Vertrauen, Veränderungsbereitschaft
oder Kommunikation geht, müssen Sie das aktiv üben".
Er sieht hier die Seminarform der Zukunft: das Lernen durch eigene
Erfahrung. Dabei müssen Teams unter Stress berufsähnliche
Aufgaben lösen. "Solche systematische, gezielt auf Kunden
zugeschnittene Erfahrungstrainings finden Sie heute fast nirgendwo."
Dabei sei der Bedarf riesig: "Eine aktuelle Management-Studie
hat ergeben, dass knapp zwei Drittel der Befragten Erfahrungstrainings
mit Seminaraufbereitung als die ideale Lernform ansehen. Die klassische
Gruppenarbeit landete mit 37 Prozent weit abgeschlagen. Es wird
also Zeit für diese schnelleren und effizienteren Lösungen.
Die bringen professionelle Teams wirklich weiter."
Robert Bartscher, 38, hat jahrelang als Manager im Dienstleistungsbereich
gearbeitet. Seine Teams erreichten selbst in Rezessionszeiten zweistellige
Zuwachsraten. Aus den Erfahrungen schuf er das Experience Training®
Konzept, das er nun als BDVT-geprüfter Berater weitergibt.
Weitere Infos unter www.humantools.de.
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676 Wörter
Kontakt: Human Tools, Herr Robert Bartscher, Elbestr. 13/1, 71522
Backnang. Tel.: 07191/732272, E-mail: rb@humantools.de.
Liebe Redakteurin, lieber Redakteur: "No problem, können
wir machen, ich gebe das sofort weiter, aber halt mal, wissen Sie
eigentlich wie aufwändig das ist, stellen Sie sich vor, wir
würden das bei jedem machen, da kämen wir gar nicht mehr
zum Schreiben, aber na gut weil sie´s sind versuche ich mein
Bestes, aber garantieren kann ich für nix." Belege verschicken
ist grausam! Haben wir selbst früher vermieden. Wir würden
uns deshalb ganz ehrlich freuen!
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